Die Salzbatterie im Karma-Kreislauf von Mercedes

Sie fragen sich, was Mercedes mit Salzbatterien zu tun hat? Die Daimler AG war um die Jahrtausendwende signifikant an der Entwicklung der Salzbatterie für den Einsatz in Elektroautos beteiligt. Die ganze Geschichte finden Sie ganz unten auf unserer Seite über die Technologie der Salzbatterie.

Was die Produktmutter der Sterngarage in Heerbrugg als sogenannte ZEBRA-Batterie einst in ihre Elektroautos eingesetzt, dann diesen gesamten Bereich verkauft und nun eine andere Anwendung gefunden hat, kommt zurück in die Mercedes-Garage. Das Leben bewegt sich offenbar auch für Automobilkonzerne in Kreisen. Karma? Zufall?

Oben unterm Dach, im Reifenlager, unter einer 150 kWp PV-Anlage, steht seit kurzem eine „Mercedes-Salzbatterie“ von innovenergy. Selbstverständlich mit Notstromversorgung, falls das Netz einmal ausfällt. Ein salitrust thront im Dachgebälk: Acht Batterien mit 72 kWh Speicherkapazität.

Hiermit wird die Server- und IT-Landschaft der Garage abgesichert. Fällt der Strom aus, merkt kein Mitarbeiter etwas davon. Das Arbeitsleben geht ganz normal weiter, denn innerhalb von 0,2 Sekunden schaltet die gesamte Garage auf Notstrom aus der Batterie um.

Unrentables Einspeisen und teures Stromeinkaufen wird durch eine intelligente Steuerung für einen höchstmöglichen Eigenverbrauch optimiert. So konnte die Garage signifikant ihre Stromrechnung reduzieren.

Zudem ist dieses Salzbatteriespeichersystem eine perfekte Vorbereitung auf den kommenden Boom der eMobilität. Landesweit werden in Zukunft mehr Ladestationen gebraucht. Warum nicht bei der Garage für weniger Geld, als aus der eigenen Steckdose, um die Ecke laden? Andere Garagen dürfen über solch ein Konzept gern auch anfangen nachzudenken. Die Sterngarage ist auf jeden Fall ein Vorreiter, ein Vorzeigeprojekt, eine Garage, die was auf sich hält und heute schon an ihre Enkel denkt.

Fragt man Herrn Bischofberger, Inhaber der Sterngarage in Heerbrugg, warum er sich für eine Salzbatterie von innovenergy entschieden hat und nicht für eine Lithium-Ionen-Batterie, hebt er begeistert die Augenbrauen und sagt, wie aus der Pistole geschossen:

„Weil ich eine sichere und langfristige Investition machen wollte. Ich habe keine Lust, dass irgendwann mein Geschäft in Flammen aufgeht. Zudem möchte ich meinen Kindern in 10 Jahren noch in die Augen schauen können. Ich möchte diese Welt sauber hinterlassen. Und weil ich mit diesem Salzbatteriespeichersystem jederzeit aufrüsten kann. Selbst nach zig Jahren, kann ich Batterien hinzuschalten. So bin und bleibe ich für die Zukunft nach oben offen.“

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